Mit der Anmeldung erklären Sie sich mit dem Empfang des Newsletters einverstanden. In der Datenschutzerklärung finden Sie Einzelheiten. Sie können sich jederzeit abmelden, jede Ausgabe enthält den Abmeldelink.


Lieber verkaufen - ein Plädoyer fürs Verkaufstexten

Liebe Leserinnen und Leser des Schreibtipps,

„meine Texte sollen verkaufen, aber auch seriös klingen" diesen Wunsch lese ich öfter einmal vor meinen Workshops. Oder „Es soll nicht zu reißerisch klingen."

Texten im Verkauf scheint etwas zu sein, bei dem viele ein wenig „Bauchweh" haben. Das ging mir früher übrigens auch so. Bis ich entdeckt habe, dass Verkaufstexte sehr gut unterhaltsam, authentisch, spannend und ansprechend formuliert sein können. Nur dass sie eben auf ein Ziel hinarbeiten – so wie das mündliche Verkaufen auch. Deshalb gibt's in diesem Schreibtipp von mir eine „Einwandbehandlung" zum Verkaufstexten – oder eben ein Plädoyer.

Im Webinar können Sie mich übrigens mit „7 Schritten zu verkaufsstarken Texten" am 6. Juli nachmittags für die Akademie der Deutschen Medien erleben: https://www.medien-akademie.de/seminarangebot/webinar-verkaufsstarke-texte/ Anhand von Beispielen aus verschiedenen Branchen zeige ich,  wie Ihre Texte mehr Verkaufsschwung bekommen – ob online oder Print.

Mögen Sie mich (wieder einmal) als Trainerin erleben und Impulse für Ihr Verkaufstexten bekommen? Dann kommen Sie doch einfach dazu. Und nun:


3 Einwände gegen das Verkaufstexten - und wie ich das sehe: 

1. Sie finden nichts Spannendes (oder Neues) an Ihrem Produkt.

Das höre ich oft von meinen Kunden. Es fällt ihnen nichts ein, wie sie ihre Produkte im Text verkaufen können, weil sie in ihren Augen nicht spannend sind.

Wenn mir dieselben Menschen aber von ihren Produkten oder Angeboten erzählen, kommen viele interessante Einzelheiten zum Vorschein. Diese Details können sehr gern auch in Ihren Texten landen. Sie brauchen nicht jedes Mal die ganze Reihe von (vielleicht nicht so interessanten) Vorteilen auszubreiten, sondern können sich auf das Spannendste konzentrieren.

Ein Verkaufstext ist nur ein Appetithappen. Und wenn der lecker ist, wird der Kunde mehr wollen.


2. Sie sind kein Marktschreier.

„Es soll nicht so reißerisch klingen" – diesen Wunsch hatte ich oben schon erwähnt.

Die gute Nachricht: Muss es auch gar nicht. Die Tonalität Ihres Textes ist Ihre Sache. Es gibt Verkaufstexte, die sachlich sind und solche, die eher forsch klingen. Ihr Text muss klar sein und den Nutzen für den Kunden in dessen Erlebniswelt zeigen. Ob Sie das charmant, unterhaltsam, frech oder gediegen formulieren, entscheiden Sie (und Ihre Markensprache).

Aber: Was wirklich nicht fehlen darf, ist der Call-to-action (oder Appell), womit wir bei Einwand 3 wären:


3. Sie wollen nicht schreiben: "Ruf! mich! an!"

Ich bleibe dabei: die Tonalität ist Ihre Sache. „Ruf! mich! an!", brauchen Sie also nicht zu schreiben.

Einen Appell muss Ihr Text allerdings haben – genauso wie im persönlichen Verkaufsgespräch. Dort würden Sie zum Schluss z.B. sagen: „Rufen Sie mich an, dann schicke ich Ihnen ein Angebot". Also gehört auch in einen Verkaufstext ein Satz (mit Verb!) dazu, was der andere als nächstes tun soll. Auch hier zählt wieder Klarheit. Sie müssen sich darüber klar sein, welches genau der nächste Schritt im Kaufprozess ist.

Ich freue mich, wenn ich Ihnen mit meiner „Einwandbehandlung" etwas mehr Appetit aufs Verkaufstexten gemacht habe. Und vielleicht kommen Sie ja auch am 6. Juli um 14 Uhr zum Webinar dazu – bei der Akademie der Deutschen Medien. Das würde mich auch freuen.

Herzliche Grüße

powered by webEdition CMS